Mutares, Mitglied im Value-Stars-Deutschland-Index, hat mit Steyr Motors einen spektakulären Volltreffer gelandet. Weitere könnten folgen, was sich zu einer außerordentlich günstigen Bewertung führen könnte.
Wilde Kapriolen hat in den letzten Wochen die Aktie des Sanierungsspezialisten Mutares geschlagen. Zunächst sorgte die Kursexplosion bei der an die Börse gebrachten Tochter Steyr Motors für starken Auftrieb, denn immerhin dürfte Mutares trotz erster Abgaben in den Markt noch über 60 % der Anteile am österreichischen Rüstungshersteller halten, deren aktueller Wert (rd. 170 Mio. Euro) allein rd. 25 % der Marktkapitalisierung von Mutares ausmacht.
Dann allerdings sorgten die neuerlichen US-Strafzölle im Automobilsektor für einen Dämpfer, denn hier hat Mutares einen – wenn auch abnehmenden – Schwerpunkt seines Portfolios. Etwas aus dem Blick geraten ist dabei aber das erhebliche Potenzial, das Mutares in seiner Exit-Pipeline hat. Nach eigenem Bekunden befindet sich der Vorstand derzeit bei acht Unternehmen im aktiven Verkaufsprozess, darunter bei einigen Infrastrukturanbietern, die auch hinsichtlich des staatlichen Sondervermögens bestens positioniert sind. Mithin kalkuliert das Management allein für dieses Jahr mit Exit-Erlösen von 200 Mio. Euro, hinzu kämen noch Verkaufserlöse bei Steyr Motors, deren Anteil vorerst zumindest auf 50 % reduziert werden soll.
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