Ringmetall, Mitglied im Value-Stars-Deutschland-Index, hat vorläufige Zahlen für 2024 vorgelegt. Auch, wenn das Unternehmen die Auswirkungen rezessiver Trends in wichtigen Absatzmärkten spürt, sind die Zahlen solide ausgefallen.
Ringmetall beliefert mit seinen Produkten, vor allem Spannringen für Industriefässer und Inliner (Innenhüllen u.a. für die Fässer), diverse Branchen und hat mit rezessiven Tendenzen in etlichen Absatzmärkten zu kämpfen – insbesondere die Nachfrage der Chemieindustrie ist schwach. Trotzdem konnte das Unternehmen den Umsatz im letzten Jahr um 0,9 % auf 174,9 Mio. Euro steigern, wobei der Vorjahreswert um den Verkauf einer Tochter Mitte 2023 bereinigt wurde, mit dem der kleinere Geschäftsbereich Industrial Handling geschlossen wurde. Auch das EBITDA hat auf bereinigter Basis leicht zugelegt, und zwar um 1,7 % auf 23,7 Mio. Euro. Auch wenn die Resultate damit im unteren Bereich der Zielspannen (Umsatz 170 bis 185 Mio. Euro, EBITDA 22 bis 27 Mio. Euro) lagen, hat sich Ringmetall insgesamt gut behauptet.
Rahmenbedingungen weiter schwierig
Das Unternehmen nutzt die eigene Cash-flow-Stärke und das schwierige Umfeld für einen kontinuierlichen Ausbau der Marktposition über Akquisitionen – allein seit dem letzten Oktober wurden vier Zukäufe gemeldet. Damit befindet sich Ringmetall auf einem intakten Wachstumspfad, der in konjunkturell schwierigen Phasen moderate Steigerungsraten zeigt, die bei konjunkturellem Rückenwind dann höher ausfallen. Für 2025 sieht das Management noch keine Besserung der Rahmenbedingungen und erwartet Erlöse zwischen 180 und 200 Mio. Euro sowie ein EBITDA zwischen 21 und 28 Mio. Euro.
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